Was kann er?
Mit seiner Auflösung von 1’200×1’200dpi und der Option eine sehr, sehr grosse Schwarz/Weiss-Tonerkartusche von 7’000 Seiten für um die Sfr. 120.- einsetzen zu können eignet sich dieser Farblaserdrucker insbesondere für kleinere KMU-Büro’s die entweder keine Grossinvestition tätigen wollen/können oder schlichtweg ein unkompliziertes Gerät benötigen. Insbesondere wer sich die Option offen halten will auch mal ein paar mehr Seiten in Farbe drucken zu wollen, dem ist hier mit den optionalen XL-Farbkartuschen mit 6’000 Seiten dieser Drucker empfohlen.
Duplexdruck: funktionierte einwandfrei und ging sehr zügig vonstatten.
Das Papierfach und die Druckgeschwindigkeit sind für einen Drucker dieser Klasse durchaus in Ordnung (30 S./min). Rekorde stellt er jedoch nicht auf. Da der typische Kunde dieses Druckers nicht vorhat 200-300 Seiten auf einmal zu drucken, muss er dies jedoch auch nicht.
Beim Ausdruck spielt er jedoch seine Stärken aus. Wie immer soll an dieser Stelle erwähnt sein, dass die Papierqualität und entsprechenden Einstellungen am Drucker einen entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis haben. Die Farbqualität und die Sättigungsgrade suchen in dieser Klasse seinesgleichen. Er macht hier durchaus gleichteuren Tinten-Druckern Konkurrenz oder übertrifft diese sogar. Perfekt für gelegentliche Fotodrucke oder Prospekte in Kleinauflage.
Verarbeitung: Viel Plastik; dieses wirkt jedoch äusserst wertig und die Gesamtverarbeitung ist sehr gut. Da klappert nichts. Ein Zusatzschacht kann auch als Option erworben werden.
OKI hat sich gut beraten lassen und sämtliche gängigen mobile-printing Optionen integriert. Ob klassisches Drucken über Android, Apples AirPrint oder Google Cloud Print 2.0, hier glänzt er zu älteren Alternativen auf dem Markt. Angeschlossen will er jedoch direkt über LAN werden. Man kann jedoch ein WLAN-Modul optional erwerben, falls dies gewünscht wird. Hier eine kurze Erläuterung weshalb wir empfehlen immer über ein Kabel anzuschliessen.
Welche Schwächen hat er?
Er ist gross. Wirklich GROSS! Auch um einiges tiefer wie die recht kompakten Geräte von Brother. 43x47x58cm wollen erst mal platziert sein. Mit seinen 31kg boxt er nicht mehr als Fliegengewicht im Ring.
Es ist uns ein Rätsel warum dieses Design gewählt wurde. Da sind die Designer wohl nochmals aus dem Ruhestand geholt worden und dachten der 80er Style ist wieder „voll krass chic“. Einfach nur hässlich, es fehlt nur noch ein Neonband um den Bildschirm. Der sehr grosse Bildschirm ist zwar sehr gut lesbar und sehr einfach zu bedienen, wirkt jedoch wie aufgesetzt und kann die Entnahme der Blätter behindern. Nochmals: Der Designer hat hier in allen Belangen versagt.
Für wen gedacht?
Dieser Farblaserdrucker eignet sich hervorragend für kleine KMU’s oder Privatpersonen, welche den Anspruch haben professionellere Drucke zu erzeugen und auch mal mehr wie 500 Seiten im Monat drucken werden (besonders Familien mit Studenten sollen hier angesprochen sein).
Fazit:
Wem ein Drucker keine ästhetische Funktion besitzen muss und bereit ist ein klein wenig mehr auszugeben wie die Preiseinstiegskonkurrenten (um die SFr. 250.- bis 350.-) wird hier mit einem Drucker belohnt, der einem mit einem äusserst guten Druckbild, günstigen Wartungskosten und einem sehr guten Garantiepacket (3 Jahre On-Site) belohnt.
Wir verkaufen diesen Drucker nicht ohne Grund wie warme Brötchen. Zum Zeitpunkt dieses Posts lag der Preis im stationären Handel bei 399.- (Office World) bis über 600.- (Fust). Ein Preisvergleich lohnt sich also durchaus.


