Feedback kann auch positiv sein

Jedem/r Verkäufer/in ist äusserst bewusst, dass Beschwerden viel häufiger geäussert werden wie Lob. Das Verhältnis ist in etwa 10:1. Um so erfreulicher ist dann ein ehrlich gemeintes Feedback.

Als Verkäufer mache ich nur meinen Job und helfe einer Kundin beim Binden, berate gleichzeitig eine Familie die auf den letzten Drücker noch einen Schulthek haben muss und kassiere noch ein. Klar, eine Herausforderung. Diese kann jedoch spass machen, wenn alle beteiligten ein Mindestmass an Verständnis aufbringen und auch selber aktiv sein wollen.

So passiert es dann auch, dass die Kundin die ihre Unterlagen bindet mit der Familie ins Gespräch kommt und beiläufig erwähnt, dass es in diesem Laden doch noch echte und zuvorkommende Bedienung gibt.  Dies bekommt der Kunde an der Kasse mit und erwähnt, dass hier auch mal ein Witz oder zwei gemacht werden darf, ohne dass gleich alles in den falschen Hals gerät.

Schlussendlich bekommt der etwas verdutzte Verkäufer (sowas kennt er ja eigentlich nur aus Geschichtenerzählungen unter Verkäufern) noch die Aussage, dass er doch dem Filialleiter ausrichten soll, dass man doch gerade deswegen auf den Internethandel verzichtet und den Umweg hierher unternimmt.

Bekommt’s gesagt und von jeder Partei 2.- für’s Kaffeekässeli in die Hand gedrückt.

Sowas liebe Leser ist das Salz in der Suppe jeden Verkäufers. Positives und ehrlich gemeintes Feedback. Da ist jeder gleich noch mehr bemüht solchen Kunden zusätzliche Goodies anzubieten. Ich kann daher nur an alle appellieren: Mit Freundlichkeit und ehrlichem Feedback, ist die Chance auf zusätzliche Hilfe/Rabatte/Goodies wesentlich höher als bei den meistens verwendeten Forderungen („Ich muss das da haben und Sie müssen das sofort organisieren.“).

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