Kundentypen

Verschiedene Kundentypen

Was für verschiedene Kundentypen begegnen uns so im Verkaufsalltag. Hier eine kleine Übersicht über die gängigsten Kunden die uns Verkäufern so begegnen.

Kundenärger

Was ist Kundenärger für uns Verkäufer. Hier mal aus einer etwas anderen Sichtweise. Wir sind stets bemüht unseren Kunden die für sie beste Lösung anbieten zu können. Folgende Kundentypen machen es uns aber recht schwierig unsere Arbeit auch wirklich ausführen zu können. Das Resultat ist meistens eine hitzige Diskussion ohne einen wirklich wichtigen Grund. Ärger ist vorprogrammiert – für Kunde und Verkäufer.

  • Laienkunden: dieser Kunde weiss bereits alles im Voraus und nennt sich Dr. prof. magnum cum laude – hat aber keine Ahnung was er mit diesem Wissen anfangen soll oder kann.
  • Rechthaberkunden: „Nein! Die Erde ist nicht rund!“
  • Verkäuferkunden: Sind selber Verkäufer und Wissen eigentlich mit welchen Herausforderungen man konfrontiert ist, regen sich aber stets über alles und jeden auf und haben keinerlei Verständnis.
  • gestresste Rentner: Sind immer da wenn die Bude voll ist; kommen zusätzlich stets um „5-vor-Ladenöffnung“ oder „5-nach-Ladenschliessung“ –> man könnte ja was verpassen.
  • Rappenspalter: Kommen 2 Wochen nach Werbeende und wollen den Rabatt von anno-dazumal zusätzlich zu einem 10%-Coupon und ein manueller Rabatt da auf der Verpackung ein Staubkorn liegt und jammern, dass sie Parkgebühren zahlen müssen.
  • Kumpelkunden: Kommen immer wieder in den Laden und wollen fachsimpeln oder über Gott und die Welt diskutieren; sind beleidigt, wenn wir andere Kunden bedienen.
  • Last minute shopper: Ist verwandt mit dem „gestressten Rentner“. Braucht eigentlich nicht’s und will nur die Zeit totschlagen. Leider meistens nur mit aktiver Hilfe eines Verkäufers.
  • Sturm und Drangkunde: Stürmt in den Laden und drängt alles und jeden auf Seite. Nur er ist  wichtig genug um bedient zu werden.
  • Lehrpersonen / Politiker: Sorry, aber nicht jeder ist politisch ganz Links oder Rechts angesiedelt. Und nein, die ewige Fragerei ob es etwas günstiger gibt hängt uns zum Hals raus.

Kundenfreunde

Im Rahmen der Ehrlichkeit müssen wir aber auch eingestehen, dass der Grossteil der Kunden nicht in eine der obigen Kategorien gehört. Im folgenden eine kleine Liste unserer liebsten Kundschaft.

  • Stammkunde: Der wohl wichtigste und angenehmste Kunden. Es gibt wohl einige Unterkategorien dieses Kundentypen, welche nicht zwangsweise unsere liebsten Kunden sind. Insgesamt gesehen kennen diese Kunden bereits einige Abläufe und sind dem Personal positiv gegenüber eingestellt.
  • Der Wissende: Ist eine Gratwanderung für den Kunden; er weiss jedoch was er will und hat schon ein Grundwissen und kann dieses auch Anwenden (im Gegensatz zum Laienkunden)
  • Der Ehrliche: Sehr selten auffindbar (wer gibt schon zu nicht alles zu wissen?); wenn er dann doch mal eintritt wird jeder Verkäufer ihm die Extraportion Wissen vermitteln welche der Kunde braucht um optimal beraten worden zu sein.
  • Der Geduldige / Verständnisvolle: Nimmt sich Zeit und sieht meist den Verkäufer als Mensch an der auch nur seine Arbeit so gut wie möglich erledigen möchte.
  • Kinder und Familien: heikel, heikel. Wenn ausgeruht und nicht gestresst kann dieser Kundentyp eine wohltuende Abwechslung sein.
  • Projektkunde: sofern nicht am Samstag Nachmittag erscheinend ein Traumkunde für gute Verkäufer.
  • Botschaften: beinahe unlimitiertes Budget, Zeit und meistens geduldig; Perfekt um andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen und zu üben. Verkäuferherz was willst du mehr.
  • Leistungssportler und die meiste Prominenz (keine Amateure oder C-Promis!): Freuen sich kompetent und unvoreingenommen wie jeder andere bedient zu werden. Das Team hat anschliessend auch wieder ein Gesprächsthema.

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Kundenärger oder Kundenfreunde?

Abschliessend macht es doch gerade der Mix beider Kundengruppen aus was uns die enorme Abwechslung auf der Arbeit bringt. Wer kann von seiner Arbeit schon behaupten, dass wirklich jeder einzelne Arbeitstag gänzlich andere Herausforderungen und Überraschungen präsentiert.

  • Stur den ganzen Tag in einen Bildschirm schauen?
  • Den ganzen Tag am selben Fleck stehen/sitzen?
  • Mit wenig Menschen zu tun haben?
  • Jeden Tag/Stunde neues lernen zu dürfen (aber auch müssen)?
  • Kaum Reden oder nur zuhören zu müssen?
  • Sein Wissen nicht weitergeben dürfen/können?

Es gibt wohl noch viele weitere Gründe weshalb uns Verkäufern die Arbeit solch Freude und Ärger bereiten kann.

Dies soll jetzt nicht bedeuten, dass es nicht andere Jobs gibt, welche eine ähnliche Bandbreite aufweisen, jedoch kenne ich wenige Berufe eine solche Vielfalt an täglich wechselnden Herausforderungen bietet und ein solch umfangreiches Allgemeinwissen erfordert.

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